Wittenberg ... mit Luther (und Melanchthon)

Mit "Heidis Chor" ging es nach Wittenberg. Ein sehr interessantes Ziel, da Wittenberg durch die Reformation sehr bekannt ist und die Tippners noch nicht dort waren.

(Erklärungen stammen teilweise von Infotafeln „vor Ort“.)

Wittenberg  - wir kommen


Luther, Luther, Luther (und ein bischen auch Melanchthon...)

 

Auf jeden Fall wird Luther hier gut vermarktet!

Aber kein Wunder, es war ja für die Reformation auch die bedeutendste Stadt!

 


Natürlich darf die "Thesentüre" nicht vergessen werden...


Das Luther- und das Melanchthon Denkmal stehen am Marktplatz. Die räumliche Trennung der beiden Denkmäler ist sinnbildlich. 

Es gab gegenseitige Unterstützung, aber auch unterschiedliche Meinungen.


Lutherhaus 

 

 

Luthers Lebensmittelpunkt war seit seiner Ankunft im September 1508 bis zu seinem Tod am 18. Februar 1546 Wittenberg. Hier lebte er als Mönch, als Reformator und als Familienvater, hier begann die Reformation, die nicht nur Deutschland verändern sollte. Der berühmte Theologieprofessor besaß aber auch eine Seite, die meist wenig bekannt ist: Er war ein großer Freund der Natur, pflanzte Weinstöcke und freute sich an Melonen und Kürbissen, die in seinem Garten wuchsen. Für ihn zeigt sich in der Natur Gott als Schöpfer. Luther betrachtete Bäume, Blumen, Kräuter, Obst und Gemüse als Segnungen Gottes und genoss sie, wie er selbst einmal schreibt, zu Gottes Lob.

 

Das Lutherhaus ist der authentische Ort, an dem Martin Luther über 35 Jahre lang lebte und arbeitete. Als unbekannter Mönch kam er 1508 in das vier Jahre zuvor als Kloster der Augustinereremiten erbaute Haus. Hier bereitete er seine Vorlesungen als Professor für Bibelkunde an der Universität vor, hier offenbarte sich ihm die Gerechtigkeit Gottes im Evangelium, hier reiften Gedanken, die in der Reformation mündeten. 

Auch als im Zuge der Reformation, das Kloster aufgelöst wurde, blieb Luther, jetzt als weithin bekannter Streiter für den rechten Glauben, als vielgelesener Autor - und als Ehemann. Luther bekam das Haus 1532 übereignet. Er bewohnte es mit seiner Frau Katharina von Bora, den sechs gemeinsamen Kindern sowie zahlreichen Studenten bis zu seinem Tod 1546. 

 

Nach dem Tod Luthers übernahm die Universität das Gebäude und baute es zum Stipendiatenhaus um. Seit 1883 ist das Lutherhaus als Museum für Besucher geöffnet, heute ist es das größte reformationsgeschichtliche Museum der Welt. Besonders beeindruckend ist die originale Luther-Stube, der Ort von Luthers berühmten Tischgesprächen. 

Tischgemeinschaft bei Luthers. 

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